Donnerstag, 21. September 2017

Wochenende!







Punk ist nicht tot, er riecht nur komisch.

Von Slime hatte ich sogar mal eine Kassette. Is lange her. Sehr lange. Die sind jetzt auch keine 30 mehr, und fragen sich auch, was das nu eigentlich war.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/punkband-slime-ihr-kampf-geht-immer-weiter-15206096.html

Dienstag, 19. September 2017

Firefox- Nutzer aufgepaßt!

Ich weiß nicht, ob das Eine was mit dem Anderen zu tun hat, aber weil ich gerade das hier lese...
... wenn der Firefox quälend langsam (also noch langsamer als sowieso schon) wird und hohe CPU- Last erzeugt, hilft es meist, die Datei content-prefs.sqlite zu löschen. Anleitung hier.
(Übrigens eine Gelegenheit, Reklame für Vivaldi zu machen.)

Heiner Geißler 1930 - 2017

Montag, 18. September 2017

Der Wille zum Glauben - Die Philosophie des Als Ob

Interessanter Text, wenn man derlei mag:

Der Wille zum Glauben. In diesem 1898 erschienenen Essay argumentierte James, dass die Frage nach der Existenz Gottes eine sei, die ein vernünftiges Subjekt durch freie Selbstbestimmung im Sinne eines "Glaubens an" zu lösen habe. Konkret: Da wir nicht wissen können, ob Gott wirklich existiert, können wir nur so handeln, als ob dem so wäre.

James vergleicht diese Situation mit der Entscheidung, die einem Menschen an einer Gabelung auf einem verschneiten Gebirgspass in höchster Lebensgefahr abverlangt wird: Da wir nicht wissen, welcher Pfad der rettende sein mag, können wir uns nur vollen Mutes für einen entscheiden, vorangehen und das Beste hoffen. Letzte, faktenbasierte Gründe für diese Entscheidung gibt es zwar nicht, doch muss sie eben getroffen werden. Bleibt man nämlich stehen, erfriert man: "Jeder muss handeln, wie er es für das Beste hält; und wenn er sich irrt, umso schlimmer für ihn! (...) Wir wissen nicht sicher, ob es überhaupt einen rechten Pfad gibt. Was sollen wir tun? Stark und guten Mutes sein! Zum Besten handeln, das Beste hoffen und nehmen, was kommt!"

Die erkenntnistheoretische Pointe dieser Situation lag nun im Folgenden: Erst die zunächst grundlose Annahme einer Gegebenheit versetzt uns in die Lage, gewisse Ziele zu erreichen, wobei sich dieser Sprung in den Glauben an die jeweilige Gegebenheit durch das Erreichen eines jeweiligen Ziels vollauf gerechtfertigt sehen mag...

Mag sein, daß das im Gebirge am Scheideweg gilt, und diverse Ratgeber meinen: überlege reiflich, entscheide, und dann stelle die Entscheidung nicht mehr infrage.

Aber in der Welt von Wissenschaft, Politik usw., wo das Ziel weiter weg liegt, würde das heißen, nicht mehr korrigieren zu können, wenn's Murks war. Gerade deswegen werden wir Stringtheorie, kosmische Inflation und Genderideologie nicht mehr los.

Während die Philosophie des Als-ob vor dem Handeln selbstbewusst die Entscheidung trifft, etwas so zu betrachten, als ob es wahr wäre, besteht Merkels Regieren des Als-ob hingegen darin, stets so zu handeln und zu kommunizieren, dass man im Nachhinein plausibel behaupten kann, dass etwas für wahr gehalten wurde. Oder kürzer: Merkels Regierungskunst ist darauf ausgerichtet, dass sich alle Entscheidungen ex post als pragmatisch rationalisieren lassen...

Man könnte auch sagen: Merkels Pragmatismus ist eigentlich ein Parapragmatismus, ein Pragmatismus zweiter Ordnung. Das heißt: Er ist weniger ergebnis- als deutungsorientiert. Was sie treibt, sind nicht motivational wirksame Überzeugungen, sondern die geschmeidigkeitsfördernde Abwesenheit eben solcher. Damit allerdings verkehrt Merkels Parapragmatismus den philosophischen Pragmatismus in einem zentralen Punkt in sein Gegenteil: Die "nützliche Fiktion" ist nicht handlungsleitend, sondern interpretationsregulierend. Aus dem Imperativ des Willens zum Glauben wird ein Futur II: Ihr werdet geglaubt haben.

Vielleicht bin ich mit Merkels ihrer deshalb so kritisch und milde zugleich, weil ich selbst ja ähnlich drauf bin. Das war ja sogar mal das erklärte Prinzip: Streben heißt irren, Leben heißt sowieso Überraschung, es kommt eh anders, Hauptsache, man kann sich's im Nachhinein schönreden.

Aber ich habe auch nie eine Führungsposition angestrebt.

Biotechnologie: Macht blaues Licht Erdöl überflüssig?

"Algen waren schon für einige Sensationen gut. Nun könnten sie sogar dabei helfen, Kohlenwasserstoffe nur mit Hilfe von blauem Licht herzustellen. Der Nutzen könnte gewaltig sein." Klingt interessant.

Christian Vander Quintet

Christian Vander Schlagzeug
Eric Prost Saxophon
Laurent Fickelson Piano
Jean-Michel Couchet Saxophon
Emmanuel Grimonprez Kontrabass


Das hab ich mir jetzt noch zu später Stunde bei Kerzenschein gegönnt.

Sonntag, 17. September 2017







Kleine Ergänzung

So, jetzt hab ich mir den Text von den Schweizern mal komplett reingezogen. Puh.

Zu den Nachrichtenagenturen fällt mir noch ein, daß ich das mal ähnlich über dpa gelesen habe:
Die üblichen Verdächtigen brauchen dort nur einige wenige Leute, die geeignete Meldungen platzieren, und diese werden von den Redaktionen nicht mehr geprüft.
Ironie der Geschichte: das dpa- Abo gäbe nur als Pauschale und sei so teuer, daß sich die Redaktionen gerade deshalb keine eigenen Recherchen mehr leisten können. (Quelle)

(Nachtrag: Das falsch übersetzte Ahmadinedschad- Zitat ... das war übrigens damals angeblich eine Praktikantin bei dpa.)

Der Trick. Die Falle.

Text von 1975:

Ein sinistrer Klub, in dem Herren und Diener des Superkapitals hinter dem Rücken des amerikanischen Volkes und der Weltöffentlichkeit ihre Intrigen spinnen? Keine Frage, die Hintergrundrolle des Rats bietet Stoff genug für Verschwörungstheorien, die nicht nur von den Linken aufgestellt werden. Die grimmigsten Vorwürfe kamen vielmehr -- und kommen noch immer -- aus der äußersten rechten Ecke.

via Text von heute:

Das ist eine extrem lesenswerte Analyse für alle, die verstehen wollen, wie die Gleichschaltung zustande kommt, mit der uns der Großteil der westlichen Mainstreammedien seit Jahrzehnten mit neoliberaler Indoktrination, Feindbild-Genese und Kriegs-Propaganda zu manipulieren versucht. Und für alle Linke, die auf den „PEGIDA-Trick" hereingefallen sind und denken, dass die „Lügenpresse" nur eine Halluzination rechter Schwachmaten ist…

Hab noch nicht alles durchgelesen, erinnere mich aber... "Council on Foreign Relations" konnte man nicht lesen oder schreiben, ohne in der Rubrik "nicht zitierfähig" zu landen. Der Trick, die Falle. Weil die anderen es sagen, müssen wir es beschweigen. Oder gar - wider besseres Wissen, aus Prinzip - das Gegenteil behaupten.

(Wir erinnern uns an die zensierten NATO- Versteher.)

Hugo Race hat wieder was gemacht.

Samstag, 16. September 2017

Freitag, 15. September 2017

Wow.

Die spielen morgen in Carmaux, da wollte ich eigentlich hin.


Nichts für nebenbei. Was für große Boxen. Visuell verstörend.

Donnerstag, 14. September 2017